Hochwasserschutzprojekt Kapfschlucht

Ein Jahrhundertprojekt

Die Feldkircher Innenstadt war schon immer von Hochwasserereignissen betroffen. Ein Hochwasser kommt laut Statistiken nur einmal in hundert Jahren vor. Ein solches Hochwasser hätte für die Feldkircher Altstadt aber schwere Folgen. Zwei Drittel der Innenstadt würden bis zu drei Meter unter Wasser stehen. Ungefähr 140 Wohn- und 170 Gewerbeobjekte wären betroffen. Expert:innen rechnen in so einem Fall mit einem Sachschaden von mindestens 73 Millionen Euro. Durch den Klimawandel können Hochwasser aber jetzt schon in kürzeren Abständen vorkommen. 

Das Hochwasserschutzprojekt Kapfschlucht soll für ein Entschärfen dieser Gefahr sorgen. Das Nadelöhr Kapfschlucht wird aufgeweitet. So hat die Ill im Ernstfall mehr Platz für die Wassermassen. Die Stadt Feldkirch setzt sich natürlich für dei besten Möglichkeiten zum Umfahren der Baustelle ein. Die Stadt achtet dabei auch auf die Bitten der Anrainer:innen so weit wie möglich.

Während des Bau-Projektes kommt es aber zu Unannehmlichkeiten. Die Stadt Feldkirch bedankt sich schon jetzt bei Ihnen für Ihr Verständnis. Dieses Bau-Projekt ist ein Kraftakt. Aber das Projekt ist auch eine nötige Vorsorge zum Schutz der Feldkircher Innenstadt.

 

Weitere Informationen

Zahlen, Fakten und Zeitplan

Zahlen und Fakten

  • Fördergeber: Bund, Land, Wasserverband Ill-Walgau
  • Bauzeit: 2022 bis 2026
  • Kosten: 24 Millionen Euro

Zeitplan

  • Bauzeit erster Bauabschnitt: Dezember 2022 bis voraussichtlich Mitte 2025
  • Umleitung der Busse durch den Ardetzenbergtunnel seit 11.12.2022
  • Umleitung des weiteren motorisierten Verkehrs (Taxi, Moped) durch den Ardetzenbergtunnel seit 11.12.2022
  • Mitte Dezember 2022 bis März 2023: Baustellen-Einrichtung und Vorbereitungs-Arbeiten
  • Ende März 2023: Beginn der Spreng-Arbeiten
  • Sperre der "unteren" Ardetzenbergstraße seit Ende Jänner 2023
  • Anfang März 2023: Eröffnung der Behelfsbrücke in der Kapfschlucht
  • zweiter Bauabschnitt: Erneuerung der Montfortbrücke (Landesstraße), geplant ab Mitte 2025 bis 2026