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HUUND
Mit HUUND entsteht eine neue installative Performance-Arbeit, die sich der Vorarlberger Sage des Klushundes auf zeitgenössische Weise nähert. Anstatt den Mythos narrativ abzubilden, macht die Performance dessen soziale, körperliche und imaginative Dynamiken erfahrbar.
Im Zentrum steht eine abstrakte Großkonstruktion, die von Performer:innen durch den vertikalen und räumlich vielschichtigen Pulveerturm getragen und belebt wird. Der historische Turm fungiert dabei nicht als bloße Architektur, sondern als aktiver Resonanzraum, in dem Bewegung, Klang und Präsenz aufeinandertreffen.
Entlang eines Parcours begegnet das Publikum fragmentarischen Texten, Klängen und atmosphärischen Setzungen, die den Mythos in körperliche Wahrnehmung übersetzen. Die Besucher:innen bewegen sich selbstbestimmt durch den Raum und sind eingeladen, eigene Beziehungen zur Erzählung und zur kollektiven Vorstellungskraft zu entwickeln. HUUND versteht Mythos als lebendigen Prozess – als etwas, das sich im Gemeinsamen formt, erinnert und verändert.
Die Performance verzichtet bewusst auf eine lineare Dramaturgie. Stattdessen arbeitet sie mit Dauer, Bewegung, Pausen und Präsenz, die sich im Verlauf der Zeit stetig verschieben. Wahrnehmung wird dabei zu einer offenen Erfahrung zwischen Beobachten, Mitgehen und Verweilen.
Informationen
- Performance: 24. Februar 2026, 17.30 Uhr
- Öffnungszeiten Installation: 26. Februar 2026, 15 bis 17 Uhr und 27. Februar 2026, 16 bis 18 Uhr
- Eintritt frei