Dank an die ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste

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    Die ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste haben in der Stadt Feldkirch einen großen Stellenwert, um die Lebensqualität der Menschen bis ins hohe Alter zu erhalten. Im Zentrum der gestrigen Dankesveranstaltung auf der Schattenburg stand die Anerkennung und Würdigung des großen Engagements, das die ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste erbringen.

    „So viel ambulant wie möglich, so viel stationär wie nötig.“ lautet ein Leitsatz des Senioren-, Be­treuungs- und Pflegekonzepts, auf dem die Ange­botsplanung für den Bereich Betreuung und Pflege der Stadt Feldkirch basiert. „Neben den städtischen Pflegeheimen in Tosters, Gisingen, Nofels und der Schillerstraße sowie dem Antoniushaus sind die Feldkircher Krankenpflegevereine, der Mobile Hilfsdienst sowie die verschiedenen Vereine und Institutionen, die ehrenamtlich für Senior:innen tätig sind, unverzichtbare Partner:innen“, betont Bürgermeister Manfred Rädler.

    Wie wichtig das ist, zeigt ein Blick auf die Demographie. „Feldkirch erlebt einen signifikanten Anstieg der älteren Bevölkerung, mit einem 68%igen Anstieg der über 60-Jährigen seit 2000 und einer fast dreifachen Zunahme der über 90-Jährigen. Um dafür gerüstet zu sein, ist die Zusammenarbeit aller Partner:innen erforderlich“, so die zuständige Stadträtin Julia Berchtold. Eine wichtige Anlaufstelle ist dabei die Servicestelle Pflege und Betreuung im Haus Nofels, die als erste Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um Pflege und Betreuung fungiert. Das Case Management prüft die jeweilige Situation und die individuellen Gegebenheiten, um gemeinsam mit den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen die aktuell passende Lösung zu finden. Das wird durch die enge Vernetzung der ambulanten und (teil)-stationären Einrichtungen gewährleistet.

    Die fünf Krankenpflegever­eine und der Mobile Hilfsdienst leisten dabei ebenfalls einen großen Beitrag, denn sie stellen die ambulante Versorgung sicher und tragen dazu bei, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange zuhause in ihrer gewohnten Umgebung leben können und dabei bestens versorgt werden. Für die stationären Einrichtungen sei dies eine unverzichtbare Entlastung, erklärt Bürgermeister Rädler. Zudem hob der Bürgermeister die ehrenamtlich strukturierte, professionelle Verwaltung der Vereine hervor und lobte das große Engagement unter komplexen Bedingungen. „Die ambulanten Dienste tragen wesentlich zur Versorgung und damit zur Lebensqualität der älteren und hochbetagten Menschen in Feldkirch bei. Diese Aufgabe ist in den letzten Jahren zunehmend anspruchsvoller geworden. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, diesen engagierten Mitarbeiter:innen und Ehrenamtlichen zu danken“, so der Bürgermeister.

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