Feldkirch stärkt Klimaschutz durch Forschung
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Mit Projekten wie BONUS, BONSEI, BONANZA und KliNaWo wurden bereits wichtige Grundlagen geschaffen, etwa für energieeffiziente Sanierung, verdichtete Bestandsentwicklung oder klimagerechten Wohnbau. Diese Erfahrungen fließen heute direkt in Planungen und Maßnahmen ein.
Aktuelle Schwerpunkte: Quartiere, Energie, Klima
Im Forschungsprojekt rund um das Stadtgut Nofels werden Energieoptimierung, erneuerbare Versorgung und klimaangepasste Entwicklung auf Quartiersebene untersucht. Ergänzend dazu bildet der 2024 fertiggestellte Klimaneutralitätsfahrplan den strategischen Rahmen für zukünftige Investitionen. Mit der „Schwammstadt Feldkirch Innenstadt“ wird dem Klimawandel im öffentlichen Raum durch Entsiegelung, Begrünung und Regenwasserrückhalt begegnet. Parallel arbeiten die Stadtwerke Feldkirch an langfristigen Wärmespeicherlösungen, um erneuerbare Energien effizienter nutzbar zu machen. „Klimaschutz und Klimaanpassung sind für Feldkirch keine Einzelmaßnahmen, sondern eine langfristige Aufgabe. Forschung und Kooperation helfen uns, gezielt dort zu investieren, wo sie den größten Nutzen bringen“, so Bürgermeister Manfred Rädler.
Kooperationen über Stadtgrenzen hinaus
In der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) und der Klimawandel-Anpassungsregion (KLAR!) arbeitet Feldkirch eng mit umliegenden Gemeinden zusammen. Gemeinsam werden Strategien gegen Hitze, Starkregen und steigenden Energieverbrauch entwickelt, lösungsorientiert, vernetzt und zukunftsfähig. Im Fokus stehen Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbräuchen, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Diese Kooperationen ermöglichen es, Erfahrungen zu bündeln, Synergien zu nutzen und nachhaltige Lösungen auch über die Stadtgrenzen hinaus wirksam umzusetzen.
Forschung als Motor für den nächsten Schritt
Künftige Projekte fokussieren auf energieeffiziente Bestandsentwicklung, nachhaltige Wärmeversorgung und klimaresiliente Stadtgestaltung. Realisiert werden sie im Zusammenspiel städtischer Abteilungen, etwa Stadtplanung, Hochbau, Stadtwerke sowie Umwelt, Energie und Klimaschutz, gemeinsam mit Partner:innen aus Wissenschaft und Praxis.
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