Umweltschutz selbst gestalten

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    In Feldkirch gibt es viele Möglichkeiten, selbst für Natur und Umwelt aktiv zu werden.

    Umweltschutz beginnt direkt vor der eigenen Haustür. Gerade im Herbst lässt sich mit einfachen Maßnahmen viel für Tiere und Pflanzen tun – im Garten ebenso wie auf Balkon oder Terrasse. Aber auch bewusster Konsum und gemeinsames Engagement tragen dazu bei, Natur und Ressourcen zu schützen.

    Dabei braucht es nicht immer große Veränderungen. Schon kleine Maßnahmen im eigenen Umfeld können dazu beitragen, Lebensräume zu erhalten und Ressourcen zu schonen. Gleichzeitig gibt es in Feldkirch verschiedene Möglichkeiten, sich gemeinsam mit anderen für Natur und Umwelt zu engagieren. „Natur- und Klimaschutz leben davon, dass möglichst viele Menschen einen Beitrag leisten. Was jede und jeder im eigenen Umfeld tut, kann in Summe viel bewirken“, erklärt Bürgermeister Manfred Rädler.

    Lebensräume schaffen

    Wer einen Garten besitzt, kann im Herbst bewusst darauf verzichten, alles vollständig aufzuräumen. Laubhaufen bieten Igeln ein Winterquartier, abgestorbene Stauden und hohle Pflanzenstängel dienen Insekten als Überwinterungsplatz. Auch Totholz-, Reisig- und Steinhaufen schaffen wertvolle Lebensräume. Doch auch ohne eigenen Garten gibt es Möglichkeiten: Balkonkisten können mit heimischen Wildstauden bepflanzt, Nistkästen oder geeignete Insektenhilfen angebracht und Vogelfutterstellen für die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Auch ein bewusster Umgang mit Ressourcen trägt zum Umweltschutz bei – etwa durch Reparieren und Weiterverwenden und das Nutzen von Second-Hand-Angeboten. 
    „Umweltschutz muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, dass wir unsere unmittelbare Umgebung als Lebensraum wahrnehmen und entsprechend gestalten. Ob im Garten, auf dem Balkon oder beim täglichen Konsum – es gibt viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden“, betont Umweltstadtrat Clemens Rauch.

    Gemeinsam aktiv

    Wer sich darüber hinaus engagieren möchte, findet in Feldkirch verschiedene Angebote. Bei den Vielfaltertagen können Freiwillige bei Arbeitseinsätzen in Europaschutzgebieten mithelfen. Auch im Europaschutzgebiet Bangs-Matschels finden regelmäßig Einsätze statt, beispielsweise zur Eindämmung invasiver Pflanzenarten. Unterstützung wird auch bei den Amphibienwanderungen in Feldkirch benötigt. Ehrenamtliche Helfer begleiten die Schutzmaßnahmen unter anderem beim Levner Weiher, in Tosters-Hub und bei St. Corneli.

    Weitere Möglichkeiten bieten die Klimaschmiede mit Exkursionen, Workshops und Vorträgen sowie das Haus am Katzenturm am Sparkassenplatz. Als Anlaufstelle verschiedener Vorarlberger Umwelt- und Naturschutzorganisationen bietet es regelmäßig Veranstaltungen, Kurse und weitere Möglichkeiten zum Austausch und Engagement.

    Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon, im Alltag oder gemeinsam mit anderen: Es gibt viele Möglichkeiten, einen Beitrag für Natur und Umwelt zu leisten. Entscheidend ist nicht die Größe der Maßnahme, sondern selbst aktiv zu werden.

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