Stadt investiert laufend in bestehende Gebäude und Infrastruktur

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    Große Bauvorhaben wie der Neubau des Altstoffsammelzentrums, die Erweiterung der Volksschule Tosters, die Sanierung der Innenstadt oder der Ausbau der Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen prägen derzeit das Stadtbild Feldkirchs.

    Gleichzeitig investiert die Stadt laufend in den Erhalt und die Modernisierung bestehender Gebäude und technischer Infrastruktur.

    Diese Maßnahmen stehen oft weniger im öffentlichen Fokus, sind jedoch entscheidend für einen sicheren, nachhaltigen und zukunftsorientierten Betrieb der städtischen Einrichtungen. „Neue Gebäude und Infrastruktur sind wichtig für die Entwicklung unserer Stadt. Genauso wichtig ist es aber, bestehende Einrichtungen laufend zu modernisieren und an neue Anforderungen anzupassen. Nur so können wir ihre Qualität und Funktion langfristig sichern“, betont Bürgermeister Manfred Rädler.

    Energie und Effizienz

    Ein Beispiel dafür ist die Vorarlberghalle. Im vergangenen Jahr wurde die rund 5.000 Quadratmeter große Dachfläche vollständig erneuert und gleichzeitig eine Photovoltaikanlage mit 890 Modulen und einer Leistung von rund 390 kWp errichtet. Sie produziert jährlich rund 360.000 Kilowattstunden Strom. Etwa die Hälfte davon wird direkt in der Vorarlberghalle genutzt, die übrige Energie über die städtische Energiegemeinschaft anderen öffentlichen Gebäuden zur Verfügung gestellt. In die Dachsanierung samt Photovoltaikanlage investierte die Stadt rund zwei Millionen Euro. Parallel dazu wird auch die technische Infrastruktur der Vorarlberghalle weiter modernisiert. Mit der Erneuerung der Kälteanlage und weiterer Anlagenteile werden Energieeffizienz und Betriebssicherheit verbessert sowie der Wasserverbrauch deutlich reduziert.

    Historisches erhalten

    Nicht nur moderne Infrastruktur, sondern auch historische Gebäude werden laufend instandgehalten. So werden ab September die Damen- und Herren-WCs im Erdgeschoss der Schattenburg umfassend saniert. Erneuert werden dabei sämtliche Oberflächen, Sanitäranlagen und die technische Ausstattung. Auch für die Kulturgutsicherung laufen umfangreiche Planungen, um die historischen Bestände langfristig zu sichern. Im Tiefenspeicher in der Wichnergasse sind bauliche Sanierungen und Adaptierungen vorgesehen. Gleichzeitig entstehen im Palais Liechtenstein zusätzliche Arbeits- und Bearbeitungsbereiche für die Abteilung Stadtarchiv. Die Umsetzung dieser gesamthaften Strategie erfolgt schrittweise in mehreren Etappen. „Viele dieser Maßnahmen bleiben für die Bevölkerung im Alltag kaum sichtbar. Sie sind jedoch unverzichtbar, um unsere Gebäude langfristig zu erhalten, Ressourcen zu schonen und den hohen Qualitätsstandard öffentlicher Einrichtungen auch in Zukunft sicherzustellen“, so die für den für Hoch- und Tiefbau verantwortliche Vizebürgermeisterin Andrea Kerbleder.

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