Sicherheit als Fundament
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Liebe Feldkircherinnen, liebe Feldkircher!
Die Sicherheit in unserer Stadt ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis unermüdlicher Arbeit und klarer Strukturen. Wenn wir uns in Feldkirch sicher fühlen, dann liegt das an jenen Menschen, die tagtäglich oft im Hintergrund oder ehrenamtlich für Ordnung und Schutz sorgen. In den vergangenen Wochen standen dabei personelle und organisatorische Veränderungen im Fokus, die unsere Sicherheitsarchitektur für die Zukunft stärken.
Ein besonderer Meilenstein ist der Generationenwechsel an der Spitze unserer Stadtpolizei. Mit 1. März 2026 hat Arno Vögel die Leitung übernommen. Er folgt auf Herbert Lins, der nach 35 Dienstjahren in den Ruhestand getreten ist. Ich danke Herbert Lins herzlich für seinen langjährigen Einsatz, insbesondere für die Modernisierung der Dienststelle und die Einführung des Digitalfunks. Mit Arno Vögel haben wir einen äußerst kompetenten Nachfolger, der die Stadtpolizei bereits aus jahrelanger Erfahrung kennt. Unterstützt wird er im neuen Führungsteam von Jörg Statthaler und Florian Ebner. Diese Neuaufstellung garantiert Kontinuität und eine bürgernahe Sicherheitsarbeit.
Unsere Stadtpolizei ist weit mehr als eine Überwachungsinstanz. Mit 23 Beamt:innen, unterstützt durch Parkaufsichtsorgane und einen Katastrophenschutzbeauftragten, ist sie die zentrale Anlaufstelle für die öffentliche Ordnung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rund 7.700 Fallerfassungen wurden im Jahr 2025 bearbeitet. Besonders hervorzuheben ist die enge Kooperation mit der Bundespolizei, etwa durch gemeinsame Streifen, was für die moderne Polizeiarbeit unverzichtbar ist.
Doch Sicherheit wird in Feldkirch nicht nur durch die Polizei gewährleistet. Die sechs Ortsfeuerwehren sind eine tragende Säule unserer Gemeinschaft. Im Jahr 2025 leisteten die rund 470 Mitglieder unglaubliche 52.000 Arbeitsstunden ehrenamtlich. Ob bei Bränden, technischen Hilfeleistungen oder der aufwendigen Umstellung auf den Digitalfunk, die Einsatzbereitschaft ist überwältigend. Besonders freut mich, dass in unseren fünf Jugendfeuerwehren derzeit 43 Jugendliche auf den aktiven Dienst vorbereitet werden. Diese junge Generation sichert die Hilfeleistung von morgen. Investitionen in moderne Ausrüstung, wie das neue Rüstlöschfahrzeug für Feldkirch-Stadt oder die Kommandofunkfahrzeuge für Tisis und Tosters, ergänzen das Engagement unserer Feuerwehrfrauen und -männer.
Sicherheit bedeutet Präsenz, aber auch Vertrauen. Ich danke allen Mitarbeiter:innen der Stadtpolizei, allen Feuerwehrleuten und den vielen Unterstützer:innen im Hintergrund herzlich für ihren Einsatz. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Sie sich in Feldkirch weiterhin geschützt und sehr sicher fühlen können.
Ihr, Manfred Rädler
