Sicher durch den Winter

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    Gedanken von Bürgermeister Manfred Rädler

    Liebe Feldkircher:innen,

    der Schnee der vergangenen Woche war für viele von Ihnen mit Mühen, längeren Wegen und zusätzlichen Herausforderungen verbunden. Für unseren Bauhof bedeuten solche Tage stets Hochbetrieb, besonders dann, wenn der Schneefall in die Nachtstunden oder auf das Wochenende fällt.

    Sobald es zu schneien beginnt, läuft beim städtischen Winterdienst alles nach einem klar geregelten Plan ab. Straßen mit einer Gesamtlänge von über 220 Kilometern werden nach Prioritäten gereiht und Schritt für Schritt geräumt. Dazu kommen zahlreiche öffentliche Plätze, Parkflächen sowie Bereiche rund um Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen. Insgesamt sind knapp 40 Mitarbeitende im Einsatz, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die wichtigsten Verbindungen möglichst rasch freizumachen. Zusätzlich unterstützen uns in den Wintermonaten externe Dienstleister:innen, die bei Bedarf mit etwa 20 weiteren Fahrzeugen ausrücken.

    Ohne dieses Zusammenspiel wäre es schlicht nicht möglich, die Straßen innerhalb kurzer Zeit zu bearbeiten. Meinen ausdrücklichen Dank richte ich daher an alle, die hier oft frühmorgens oder bis spätabends unterwegs sind.

    Trotz aller Anstrengungen lässt sich jedoch nicht vermeiden, dass es zu Wartezeiten kommt. Ich bitte Sie um Verständnis, wenn Ihr Wohngebiet oder Ihr bevorzugter Fußweg nicht als erstes an der Reihe ist. Hinzu kommt, dass nicht jede Fläche in die Zuständigkeit der Stadt fällt.

    Die Verantwortung bei Schneefall ist klar geregelt. Der städtische Winterdienst kümmert sich um öffentliche Straßen und Plätze, Haltestellen, den Bereich vor Schulen und Kindergärten sowie um weitere zentrale Infrastrukturen. Für private Liegenschaften sind die jeweiligen Eigentümer:innen verantwortlich. Sie sind verpflichtet, Gehsteige und Gehwege, die dem öffentlichen Verkehr dienen, in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Eis zu befreien und bei Glatteis zu streuen. Wo kein Gehsteig vorhanden ist, muss der Straßenrand auf einer Breite von einem Meter geräumt und bei Bedarf gestreut werden.

    Gelegentlich räumt der Winterdienst der Stadt auch Gehsteige in Wohngebieten. Das ist als Unterstützung für die Anrainer:innen gedacht und soll dort helfen, wo besonders viele Menschen unterwegs sind. Diese fallweise Mithilfe ändert allerdings nichts an der grundsätzlichen Verantwortung der Eigentümer:innen. Wer eine Liegenschaft besitzt, trägt auch die Pflicht, für sichere Gehwege zu sorgen.

    Ich danke Ihnen allen, die dazu beitragen, dass wir gut und sicher durch die winterliche Zeit kommen. Und ich danke Ihnen, liebe Feldkircher:innen, für Ihre Rücksichtnahme, Ihr Verständnis und Ihre Bereitschaft, auch selbst anzupacken.

    Ihr, Manfred Rädler

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