Konstruktiver Austausch zur Deponie im Tisner / Tostner Ried

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    In einem sehr sachlichen Dialog trafen sich gestern Vertreter:innen der Stadt Feldkirch mit einer Gruppe von sechs Anrainer:innen, um über das geplante Deponievorhaben im Tisner / Tostner Ried zu beraten.

    Seitens der Stadt nahmen Bürgermeister Manfred Rädler, Vizebürgermeisterin Andrea Kerbleder, der Tostner Ortsvorsteher Daniel Peter und Stadtrat Bernhard Kiener sowie Vertreter der Verwaltung an dem Gespräch teil.

    Die Initiative der Anwohner:innen brachte zahlreiche fundierte Fragen und Anregungen in den Prozess ein. Ein zentrales Anliegen der Bürger:innen betrifft die Sicherheit auf den Schulwegen. Hierzu wurde angeregt, die Betriebszeiten der Deponie insbesondere in den Morgenstunden so zu gestalten, dass keine Gefährdung für Schulkinder durch Lkw-Verkehr entsteht.

    Ein weiterer wichtiger Punkt der Diskussion war die Herkunft des Aushubmaterials. Die Anrainer:innen sprachen sich dafür aus, dass das Deponiegut nach Möglichkeit ausschließlich von Baustellen aus dem Feldkircher Stadtgebiet stammen sollte, um zusätzlichen überregionalen Verkehr zu vermeiden. Bürgermeister Manfred Rädler betonte die Bedeutung des direkten Kontakts: „Der sachliche Austausch mit den Betroffenen ist unverzichtbar, um die verschiedenen Interessen abzuwägen. Die eingebrachten Impulse zur Schulwegsicherung und zur Verkehrsberuhigung sind wertvolle Beiträge, die nun im Detail geprüft werden.“

    Die Stadtverwaltung wird die vorgebrachten Themen nun intern aufarbeiten und fachlich abklären lassen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden im nächsten Schritt weitere Gespräche mit dem Projektbetreiber gesucht, um mögliche Optimierungen im Sinne der Anwohner:innen und des Naturschutzes im Ried zu erwirken. Das Tisner / Tostner Ried ist als Naherholungsgebiet und ökologischer Rückzugsort für viele Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung für die gesamte Stadt.

    Über den weiteren Fortgang des Verfahrens und die Ergebnisse der Gespräche wird die Stadt Feldkirch die Öffentlichkeit zeitnah informieren. „Die Einflussnahme der Stadt zur Verhinderung der Deponie trotz Beschwerde an die Bezirkshauptmannschaft ist relativ gering, da die BH die Bewilligungsbehörde ist“, so der Bürgermeister abschließend.

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