Klima-Pionierstadt Feldkirch setzt auf Hitzeschutz
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Die anhaltenden Sommertemperaturen von über 30 Grad machen deutlich, wie wichtig kühle Rückzugsorte im urbanen Raum geworden sind. In Feldkirch stehen dafür rund 100 Brunnen mit Trinkwasserqualität zur Verfügung, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Eine interaktive Brunnenkarte auf www.feldkirch.at/trinkwasser hilft dabei, den nächstgelegenen Trinkwasserbrunnen schnell zu finden.
Ergänzend setzt die Stadt auf Begrünung und neue Aufenthaltsorte wie den Kapfgarten in der Kapfschlucht, zusätzliche Baumpflanzungen sowie Grüninseln in der Innenstadt. Diese Maßnahmen sorgen für mehr Schatten und tragen zu einem angenehmeren Stadtklima bei. „Die zunehmenden Hitzeperioden zeigen, wie wichtig vorausschauende Stadtentwicklung ist“, betont Bürgermeister Manfred Rädler. „Diese Maßnahmen kommen der gesamten Bevölkerung an heißen Tagen zugute.“
Feldkirch profitiert dabei von der Teilnahme an der KLAR! Vorderland-Feldkirch. Die Klimawandel-Anpassungsmodellregion unterstützt Gemeinden dabei, Maßnahmen zum Hitzeschutz weiterzuentwickeln und die Bevölkerung langfristig auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Als Klima-Pionierstadt im Rahmen der Förderung für klimaneutrale Städte des Klima- und Energiefonds Österreich baut Feldkirch diesen Weg zusätzlich aus. In den kommenden drei Jahren werden Projekte in den Bereichen Klimaanpassung, Energie und nachhaltige Mobilität umgesetzt. „Als Klima-Pionierstadt können wir innovative Maßnahmen rascher umsetzen“, erklärt Klima- und Umweltschutzstadtrat Clemens Rauch.
Übersicht der Trinkwasserbrunnen im Feldkircher Stadtgebiet: www.feldkirch.at/trinkwasser
