Engagierter politischer Nachwuchs: Auf der 2. Sitzung der Kinderstadtvertretung wurden spannende Themen diskutiert

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Mit der Kinderstadtvertretung Feldkirch, Vorarlbergs erstem Kinderparlament, setzt die Stadt Feldkirch im "Ländle" neue Maßstäbe in Sachen Kinderbeteiligung: Das Recht auf Mitbestimmung und freie Meinungsäußerung von Kindern- und Jugendlichen laut der UN-Kinderrechtskonvention wird langfristig, ganzheitlich und kontinuierlich umgesetzt.

Nach dem erfolgreichen Start im Frühjahr hat die Kinderstadtvertretung die politische Arbeit im Herbst wiederaufgenommen: In den Teams wurden unterschiedliche, für die Kinder aktuelle Themen, Ideen und deren Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert und ausgewählt, um diese auf der 2. Vollversammlung der Kinderstadtvertretung zu präsentieren. Im Mittelpunkt standen dabei Ideen zu den Themen Umweltschutz, Bildung, Tiere und Spielmöglichkeiten auf öffentlichen Plätzen.

Spannende 2. Sitzung

Nach der Eröffnung der Sitzung durch Kinderstadtvertretungs-Bürgermeister Benjamin und Jugendstadträtin Gudrun Petz-Bechter stellten die Teamchef*innen am 13. November mittels selbst gestalteter Plakate die Team-Anträge vor. Aus diesem Ideen-Pool wählten die Kinder einige aus und einigten sich, dass sich die jeweiligen Teams durch das Einholen von Informationen bei Fachpersonen u.a. aus der Verwaltung näher mit den Themen auseinandersetzen sollen, um dann gute Entscheidungen hinsichtlich des weiteren Vorgehens treffen zu können: Das Team "Sport & Freizeit" soll Informationen zu einer möglichen Installierung von Spielgeräten im Reichenfeld einholen, Aufgabe des Teams "Umwelt & Mobilität" ist es zu ermitteln, ob und in welcher Form Müllprojekte an Schulen umsetzbar wären. Team "Soziales & Beteiligung" ist mit der Beschaffung von Informationen zu einer möglichen Unterstützung für den Wildpark betraut, Team "Bildung & Kultur" wird sich dem Thema "Klassenhaustier" widmen. Die "Öffentlichkeitsarbeit" setzt sich mit dem öffentlichen Erscheinungsbild der Kinderstadtvertretung auseinander.

Höhepunkt der Sitzung war die Präsentation des ersten Erfolges: Die von den Kindern im Rahmen der Klimawandelanpassungsstrategie vorgeschlagenen Wasserspender in der Innenstadt sind im Zuge der Neukanalisierung eingeplant.

Dazu Jugendstadträtin Gudrun Petz-Bechter: "Dieses Format bietet die Möglichkeit, den demokratiepolitisch so wichtigen Austausch zu lernen und auf einer wertschätzenden Ebene zu kommunizieren."

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