Für den Ernstfall gerüstet

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Kategorie:Aktuell

Was wäre zu tun, wenn die Ill entlang der Stadtstrecke über ihre Ufer träte? Genau dieses Szenario wurde am Montag, 13. Juni, geprobt.

Gemäß behördlichen Auflagen der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch ist in regelmäßigen Abständen von drei Jahren eine Hochwasserschutzübung durchzuführen. Die Übung dauerte bis in die Abendstunden an und verlief reibungslos.

Übungsverlauf

In Absprache mit der Abteilung Wasserwirtschaft im Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde bei der Übung auf die Anhebung der Illsteg-Brücke sowie auf die vollständige Demontage des Geländers der Montfortbrücke verzichtet. "Die einseitige Anhebung der Brücke stellt eine Scherbelastung für die Widerlagepuffer dar und sollte nach Möglichkeit vermieden werden", führte Einsatzleiter Andreas Weiß aus. Die Anhebung wurde seit dem Jahr 2007 in Summe fünf Mal erfolgreich geprobt. Als ausgleichende Maßnahme wird jährlich die Funktionalität der Gelenksbolzen überprüft. Außerdem wird das Stromkabel, welches mit der Brücke verbunden ist, jährlich auf Funktionalität überprüft. Heuer wurde zusätzlich eine Tragwerksüberprüfung der Brücke durchgeführt.

Über 100 Übungsteilnehmer:innen

80 Feuerwehrmänner und Feuerwerhfrauen der Stadt Feldkirch sowie zehn Einsatzkräfte der Wasserrettung waren vor Ort und nahmen an der Übung teil. Feldkirchs Katastrophenschutzbeauftragter, Josef Fröhlich, wies auf die Wichtigkeit der Vorbereitung derartiger Übungen hin: "Insgesamt nahmen rund 100 ehrenamtliche Helfer:innen sowie Kräfte des städtischen Bauhofes und des Straßenbauamtes daran teil."

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