Richtig kompostieren

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Um kein unliebsames Getier anzulocken ist es wichtig, beim Kompostieren ein paar Grundregeln zu beachten. Hier einige Tipps ...

Der beste Standort für einen Kompost ist ein halbschattiger, windgeschützter Ort im Garten. Der Kompost sollte auf offenem Boden angelegt werden. Dadurch können Organismen leichter zu- und abwandern. Um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten und Staunässe zu vermeiden, sollte die unterste Schicht aus strukturreichem Material wie Strauchschnitt bestehen. Die restlichen Materialien werden je nach Verfügbarkeit laufend auf den Kompost gegeben, wobei auf eine gute Durchmischung und dünne Schichten zu achten ist. Der Kompost sollte regelmäßig umgesetzt, also umgeschaufelt, werden. Das fördert die Durchlüftung und die Durchmischung und beschleunigt die Verrottung. Zudem können Fehler bei zu trockenem oder zu nassem Kompost korrigiert werden.

Nach sechs bis zwölf Monaten ist der Kompost ausgereift und riecht nach Walderde. Ob der Kompost schon verwendbar ist, verrät der Kressetest: Kresse auf eine Schale mit Kompost säen. Nach 5-7 Tagen sollten kräftige, grüne Pflanzen gewachsen sein.

Richtige Materialien kompostieren

Gut kompostierbar sind Gras, Laub, Jätgut, zerkleinerter Holz-/Strauchschnitt, Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste oder Eierschalen, Kaffee und Teesud, Mist von Kleintieren, Schnittblumen/Topfpflanzen

Gering beigemischt können Pflanzenblätter mit hohem Gerbstoffgehalt wie Walnuss oder Eiche, Holzasche, Schalen von Zitrusfrüchten, Baumnadeln und Moose, zerkleinerte Kartonagen, Küchenpapier und ähnliches werden.

Nicht kompostierbar sind Restmüll, Fleisch und Wurstwaren, Windeln, Staubsaugerbeutel, Öle und Fette, Suppen und Salatsaucen, Wurzelunkräuter und Pflanzen mit Bodenpilzen.

 

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