Namensbestimmung

Das Namensrecht lässt viele Möglichkeiten offen - bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Fragen bezüglich der Namensführung haben (Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz 2013).

Namensführung nach der Eheschließung

Die Namensführung der Verlobten richtet sich in der Regel nach der Staatsangehörigkeit. Österreichische Verlobte bzw. die Ehegatten können vor, bei oder auch nach der Eheschließung den Familiennamen bestimmen. Die Bestimmung ist allerdings nur einmal zulässig.

Familiennamen Kinder

Den Familiennamen des Kindes bestimmt die mit der Pflege und Erziehung betraute Person. Einsichts- und urteilsfähige Personen bestimmen ihren Familiennamen selbst. Die Einsicht und Urteilsfähigkeit wird bei mündigen Minderjährigen vermutet.

Vornamen

Bei Kindern verheirateter Eltern bestimmen diese (gemeinsam), bei nichtverheirateten Eltern ausschließlich die Mutter des Kindes den oder die Vornamen. Der erste Vorname des Kindes muss dem Geschlecht entsprechen. Die Anzahl der Vornamen ist nicht begrenzt. Bei dem oder den Vornamen des Kindes muss es sich um gebräuchliche Vornamen handeln, das heißt der Name muss tatsächlich als Vorname bereits existieren. Dabei ist die Gebräuchlichkeit nicht auf Österreich beschränkt. Es können auch in anderen Staaten verwendete Vornamen gegeben werden.

Nach der Eintragung der Geburt können die Vornamen nicht mehr geändert werden. Änderungen der Vornamen wären nur mehr durch eine behördliche Namensänderung bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft möglich.

Gebühreninfo

Die Erklärung über die Familiennamen der Verlobten nach österreichischem Recht bei der Anmeldung bzw. bei der Trauung ist gebührenfrei. Die Namenserklärung der Verlobten über den Familiennamen nach der Eheschließung beträgt 14,30 Euro Bundesgebühr und 2 x 3,20 Euro Verwaltungsabgabe.

Eventuell können zusätzliche Kosten für Nachstempel (für in Österreich noch nicht vergebührte Dokumente) und Beilagengebühren anfallen.

Behördliche Namensänderungen – Wunschnamen

Es gibt vielfältige Gründe für behördliche Namensänderungen. Für diese Änderungen von Vor- und Familiennamen ist die Bezirkshauptmannschaft des Wohnsitzes zuständig. Voraussetzung ist jedenfalls die österreichische Staatsbürgerschaft.

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