Erster Jugendbeteiligungstag ein voller Erfolg
Der erste Jugendbeteiligungstag ging am Samstag, 18. Oktober 2025 im Alten Hallenbad über die Bühne.
MehrMit "Speak Up" schafft die Stadt Feldkirch einen Raum, in dem junge Menschen ihre Ideen, Anliegen und Perspektiven aktiv einbringen können. Das Jugend-Beteiligungs-Format richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, die ihre Stadt mitgestalten und ihre Stimme hörbar machen möchten.
Im Rahmen von regelmäßigen Beteiligungs-Formaten – wie Workshops, Treffen oder kreativen Austausch-Formaten – haben Jugendliche aus dem Raum Feldkirch die Möglichkeit, Themen anzusprechen, die sie bewegen oder ihnen fehlen. Der jährlich stattfindende Jugend-Beteiligungstag schafft den Rahmen für weitere Projektideen und bringt Jugendliche zusammen. Gemeinsam mit der Prozessbegleiterin Nina Tschaler und der Steuerungsgruppe werden die Ideen diskutiert, weiterentwickelt und – wenn möglich – in konkrete Maßnahmen umgesetzt.
"Speak Up" steht für echte Mitbestimmung, Dialog auf Augenhöhe und die Chance, Feldkirch aus Sicht junger Menschen weiterzudenken. Dabei geht es nicht nur darum, gehört zu werden, sondern auch darum, aktiv Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen.
Das Format fördert demokratische Kompetenzen, stärkt Selbstwirksamkeit und zeigt: Deine Meinung zählt – und kann etwas bewegen.
Im Rahmen des Feldkircher Jugend-Beteiligungs-Prozesses wurde 2025 eine stadtweite Jugend-Studie durchgeführt. Ziel war es, Stimmen von Jugendlichen sichtbar zu machen: Wie gerne leben junge Menschen in Feldkirch, wo erleben sie Stärken – und wo wünschen sie konkrete Verbesserungen. Die Ergebnisse liefern eine fundierte Orientierung für jugendfreundliche Stadtentwicklung und künftige Beteiligungs-Formate.
Vor kurzem fand im Jugendhaus Graf Hugo eine Präsentation der Feldkircher Jugend-Studie statt. Dabei konnten sich Mitarbeiter:innen der Stadt Feldkirch sowie Organisationen aus dem Sozial- und Jugendbereich über die Anliegen der Jugendlichen austauschen.
Es wurden unter anderem die wichtigsten Anliegen der Jugendlichen diskutiert und Ideen für die Einbindung von städtischen Abteilungen gesammelt. Das Vernetzen der Abteilungen und Organisationen kam bei dieser Veranstaltung ebenfalls nicht zu kurz.