Angesichts brutalster Gewalt nicht verstummt | Ausstellung Carl Lampert Archiv

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Interaktive Ausstellung über das Leben von Msgr. Georg Schelling (geb. 1906 in Buch). Auch wenn die Nationalsozialisten viele Menschen ihrer Stimme beraubten - Monsignore Georg Schelling, geboren 1906 in Buch, ließ sich nicht so leicht mundtot machen. Im Gegenteil: Er erhob seine Stimme. Als Chefredakteur des Vorarlberger Volksblattes publizierte der Geistliche vor dem Anschluss Österreichs viele kritische Artikel gegen das NS-Regime in Deutschland. Deshalb wurde er am 31. Mai 1938 ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Bis 1945 überlebte er insgesamt 86 Monate Haft und Folter in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald. Selbst in dieser Zeit erhob er seine Stimme und setzte sich als Lagerdekan für seine Mithäftlinge ein. Jede der Stationen des Lebens von Georg Schelling vermittelt das Menschsein und das Versöhnende, das sich der Priester auch nach sieben Jahren KZ-Haft und angesichts brutalster Gewalt bewahrt hat.

Die Ausstellung bietet interaktive Arbeitsmaterialien und weiterführende Informationen, die bei jeder Führung individuell angepasst werden können.

Dauer: bis 15. 4. 2020.

Öffnungszeiten: Di. - Do. 8.30 - 12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung unter Tel. 0676 83240-3115

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