VERSCHOBEN: Pforte um 8 - Heimat finden

Adresse:Pförtnerhaus
Datum und Uhrzeit:
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Terminänderung

Das 2. Abonnementkonzert „Heimat finden“ wird in den Herbst verschoben. Der neue Termin wird noch bekannt gegeben.

Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Konzert N°2

Heimat finden – Wo es mir gefällt

Vilma von Webenau (1875–1953)

Klavierquartett

Maria Bach (1896–1978)

2 Sätze für Klavierquartett

Antonín Dvořák (1841–1904)

Klavierquintett N°2 A-Dur, op. 81

Alle Besucher_innen sind eingeladen, den Abend nach dem Konzert beim Buffet im Erdgeschoss des Pförtnerhauses gemeinsam mit den Musiker_innen ausklingen zu lassen.

Anna Magdalene Kokits Klavier

Pawel Zalejski Violine

Fabiola Tedesco Violine

Klaus Christa Viola

Mathias Johansen Violoncello

Die beiden in Wien lebenden Komponistinnen Maria Bach und Vilma von Webenau waren Mitglieder des 1886 gegründeten „Club der Musikerinnen“, der bis heute innerhalb der Frauenbewegung für ein Miteinander von Frauen und Männern eintritt. Sie gehören zu jenen Persönlichkeiten, die darum gerungen haben, ein Leben zu führen, das ihnen „Heimat“ war. Die Pforte bringt in diesem Konzert absolut erstklassige Musik der beiden Komponistinnen zu Gehör und betont damit einen ihrer Schwerpunkte, nämlich Komponistinnenschaffen hör- und sichtbar zu machen.

Vom Honorar seiner ersten Englandreise hatte Antonín Dvořák 1884 seinem Schwager ein kleines Landgut in der Nähe der südlich von Prag gelegenen alten Silberbergwerkstadt Pribram abgekauft und mit dessen Hilfe instandgesetzt. In dieser herrlichen Umgebung widmet sich Dvořák 1887 der Überarbeitung alter Werke, die er selbst für verunglückt hielt, die er aber retten wollte. «Ich schaue jetzt manchmal gerne auf meine alten Sünden zurück. (...)», schrieb er in einem Brief am 20. März. Unter diesen Werken befand sich ein Klavierquintett in A-Dur aus dem Jahre 1871, dem er sich mit besonderer Aufmerksamkeit widmete. Nach Wochen der Korrekturen kam plötzlich eine Wende: Er begann mit der Komposition eines ganz neuen Klavierquintetts. Am 28. August war der erste Satz schon vollendet und eine Woche später kündigte er seinem Verleger das neu geschaffene Werk an, zu dessen Niederschrift er im Autograph vermerkte: «am 3.10.1887 in Vysoká, am Kirchweihtag fertiggestellt.» Es ist ein Werk voll hörbar gemachtem Heimatgefühl, entstanden an einem Ort, der für ihn «Villa Kunterbunt» war.

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