Wie wir werden, wer wir sind

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Der menschliche Säugling, obwohl ein fühlendes, mit der Würde des Menschseins ausgestattetes Wesen, verfügt über kein Selbst. In Säuglingen und Kleinkindern komponiert sich erst nach und nach ein Selbst. Besonders wichtig sind die ersten achtzehn Lebensmonate, weil sich in dieser frühen Phase das Selbst des Kindes bildet. Dieses Selbst entsteht aus den Resonanzen, die das Kind von seinen Bezugspersonen erhält. Die Art, wie wir mit dem Kind umgehen, gibt ihm eine Auskunft, wer es ist. In den ersten beiden Lebensjahren braucht das Kind also Liebe pur, damit in ihm ein stabiler „Selbst-Kern“ entstehen kann. Aber auch in den Jahren nach dem zweiten Lebensjahr sollte sich ein Kind sicher und geborgen fühlen.

Im Gespräch mit Franz Josef Köb wird Joachim Bauer die ZuhörerInnen an neuen Erkenntnissen der modernen Neurowissenschaften teilhaben lassen und darlegen, was diese für unser Leben bedeuten: 

für die Erziehung der Kinder, für den Umgang in der Partnerschaft und am Arbeitsplatz, für das gesellschaftliche und politische Leben. Vor allem aber geht es ihm um eines: dass wir uns selbst besser verstehen lernen und erkennen, was gute Selbstfürsorge bedeutet.

Joachim Bauer

geb. 1951, Univ.-Prof., Dr. med., Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut, Autor von Sachbüchern, u. a. „Prinzip Menschlichkeit“, „Schmerzgrenze“, „Selbststeuerung“, ganz neu „Wie wir werden, wer wir sind“. Er lebt und arbeitet in Berlin. www.psychotherapie-prof-bauer.de

Zum Besuch der Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.

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