Wissen fürs Leben: Nur noch Verachtung, Wut und Hass?

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Wie Medien und soziale Netzwerke unser Denken und Fühlen verändern

Weil Menschen vieles, was in der Welt geschieht, durch die Augen derer sehen, die ihnen davon berichten, formen Zeitungen, Journale, Fernsehen und Internet das Bild, das wir uns von der Welt machen.

Trägt ein zunehmend zynischer, einseitig auf die negativen Aspekte unserer demokratischen Länder und auf die persönliche Herabsetzung unserer politischen Akteure fokussierter Journalismus zu einer allgemeinen Politikverdrossenheit bei? Bereitet er den Boden für populistische Verführer, die unsere demokratische Gesellschaftsordnung insgesamt als Wegwerfmodell darstellen?

Kritisch zu hinterfragen ist nicht nur der Journalismus, sondern auch die zunehmend verächtliche, andersdenkende Menschen herabsetzende Art und Weise, in der sich „ganz normale Menschen“ in den sozialen Netzwerken (Twitter, Instagram, Facebook, Blogs u. a.) äußern.

Sind die Medien dabei, unser Denken und Fühlen verrohen zu lassen und unseren Charakter zu ändern?

Joachim Bauer

geb. 1951, Univ.-Prof., Dr. med., Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut, Autor von Sachbüchern, u. a. „Prinzip Menschlichkeit“, „Schmerzgrenze“, „Selbststeuerung“, ganz neu „Wie wir werden, wer wir sind“. Er lebt und arbeitet in Berlin.

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