Projekt-Dauer
Die Bau-Arbeiten am Bauabschnitt "Montfortbrücke neu" starteten im März 2025. Insgesamt wurden 14 Bau-Phasen definiert, die in 5 Verkehrsführungs-Phasen unterteilt sind. Der Abschluss der Bau-Arbeiten ist für Ende 2026 geplant.
Der zweite Abschnitt konzentriert sich auf die Montfortbrücke, die im Bereich des Feldkircher Wasserturms die Ill überquert. Nach den aktuellen technischen Vorschriften ist sicherzustellen, dass bei Hochwasser zwischen dem Wasserspiegel und der Unterkante der Brücke ein Mindestabstand von einem Meter – das sogenannte Freibord – besteht, um zu verhindern, dass Treibgut die Brücke verstopft.
Um diesen Abstand einzuhalten, wird die Montfortbrücke angehoben und neu gebaut. Zusätzlich zur Erhöhung wird sie auch verbreitert, um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen und die Sicherheit zu erhöhen. Während der Bauarbeiten wird der gesamte KFZ-Verkehr über eine provisorische Brücke umgeleitet, die flussaufwärts errichtet wird.
Die Bau-Arbeiten am Bauabschnitt "Montfortbrücke neu" starteten im März 2025. Insgesamt wurden 14 Bau-Phasen definiert, die in 5 Verkehrsführungs-Phasen unterteilt sind. Der Abschluss der Bau-Arbeiten ist für Ende 2026 geplant.
Im März 2025 haben die Bau-Arbeiten mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen - darunter die Umlegung bestehender Leitungen und der Bau notwendiger Provisorien. Parallel dazu wird die Bushaltestelle Landesgericht stadtauswärts verlegt, um den öffentlichen Verkehr in diesem Bereich während der Bau-Arbeiten sicherzustellen.
Von Mitte April bis Mitte Juni 2025 wurde eine temporäre Brücke für den motorisierten Verkehr sowie ein Behelfssteg für Fußgänger:innen errichtet, um den Verkehr während der kompletten Bauzeit aufrechtzuerhalten. Danach wurden Rampen zur Anbindung an die provisorische Brücke sowie zusätzliche temporäre Straßen-Anpassungen geschaffen. Diese Maßnahmen sind erforderlich, da die neue Brücke rund 0,9 bis 1,4 Meter über dem aktuellen Straßenniveau liegt.
Anfang August 2025 startete der Rückbau der alten Montfortbrücke. Während des Brückenabbruchs und des Neubaus wird der gesamte motorisierte Verkehr über die Behelfsbrücke geführt.
Nach dem Abbruch der alten Montfortbrücke erfolgt voraussichtlich ab Anfang November 2025 bis Anfang Jänner 2026 der Bau der Widerlager für die neue Brücke, welcher die Brücke stützt und die Kräfte in den Boden leitet.
Ab Jänner 2026 bis Ende März 2026 wird das Tragwerk der neuen Brücke errichtet, während die provisorische Rampe über die Ill zurückgebaut wird.
Im Anschluss, voraussichtlich bis Mitte Juni 2026, werden beidseitig der Ill die Straßenniveaus an das neue Brückenniveau angepasst. Gleichzeitig wird auf dem Grundstück der Firma Hilti & Jehle einen Stützmauer errichtet und sämtliche Leitungen in diesem Bereich verlegt. Nach Abschluss dieser Arbeiten erfolgt die weitere Leitungs-Verlegung auf die gegenüberliegende Seite der Ill bis zur Gilmstraße. Weitere notwendige Straßen-Anpassungen und Leitungs-Verlegungen werden in dem Bereich vorgenommen, um die Straße auf das neue, erhöhte Niveau zu bringen. In dieser Phase beginnt zudem der schrittweise Rückbau der Provisorien.
Sobald die neue Montfortbrücke und die dazu notwendigen Straßen-Angleichungen fertiggestellt sind, wird der stadtauswärts führende Verkehr auf die neue Brücke voraussichtlich Mitte Juni 2026 verlegt. Nach Abschluss aller weiteren Straßen-Anpassungen erfolgt Mitte Juli 2026 die Umleitung des stadteinwärts führenden Verkehrs. Die endgültigen Leitungen in der Montfortbrücke werden installiert, und die temporäre Behelfsbrücke wird abgebaut.
Im nächsten Schritt ab Ende Juli 2026 wird der provisorische Fußgängersteg zurückgebaut, und abschließende Straßen-Angleichungen an beiden Ufern der Ill werden vorgenommen, sodass das Straßenniveau den Endzustand erreicht. Anschließend zwischen September 2026 bis Mitte Oktober 2026 erfolgt der Rückbau der letzten Straßenprovisorien im Bereich Vorstadt sowie die Gestaltung der Umgebung am Wasserturm.
Ab Oktober 2026 wird der Deckbelag auf die neue Fahrbahn aufgebracht. Bis Jahresende werden die letzten Abschlussarbeiten durchgeführt und das Bauprojekt wird offiziell freigegeben.
Der Wasserverband bietet den betroffenen Eigentümer:innen die Möglichkeit, den aktuellen Zustand ihrer Liegenschaften im Einflussbereich der Baustelle vor Beginn der Bauarbeiten detailliert dokumentieren zu lassen. Diese sogenannte Beweis-Sicherung ermöglicht es, mögliche Veränderungen während und nach den Bau-Arbeiten festzustellen und gewährleistet im Schadensfall eine rechtliche Absicherung sowohl für die Eigentümer:innen als auch für den Wasserverband. Die Durchführung der Beweis-Sicherung wird daher ausdrücklich empfohlen.
Die Beweis-Sicherung erfolgte von November 2024 bis Anfang März 2025. Die betroffenen Eigentümer:innen wurden bereits schriftlich informiert und können jederzeit einen Termin zur Dokumentation mit dem zuständigen Sachverständigen vereinbaren. Die Kosten für die Beweis-Sicherung übernimmt der Wasserverband in vollem Umfang.
Für jede Bauphase wurde ein Umleitungskonzept für alle Verkehrs-Teilnehmer:innen erstellt. Dieses wird an die Gegebenheiten jeder Bauphase angepasst und stellt die Erreichbarkeit aller betroffenen Straßen während der Bau-Arbeiten sicher.
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