Domkirche St. Nikolaus
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1287. Der ursprünglich romanische Bau wurde bei den Stadtbränden 1348, 1398 und 1460 schwer beschädigt. Der spätgotische Neubau von Baumeister Hans Sturn konnte 1478 abgeschlossen werden. Der heutige Chorraum entstand um 1520.
Im Innern des Domes befindet sich ein "Beweinungsbild" des Feldkircher Malers Wolf Huber (um 1485-1553), eines bekannten Vertreters der Donauschule. Die ebenfalls um 1520 angefertigte Kanzel diente bis 1655 als Sakramentshäuschen und ist eine hervorragende Schmiedearbeit. In der Marienkapelle befindet sich eine Madonnenfigur aus Steinguss, entstanden um 1430.
Die bekannten und von vielen BesucherInnen geschätzten Kirchenfenster wurden vom Feldkircher Künstler Martin Häusle (1903-66) in den Jahren 1959 bis 1961 in Bleiglastechnik geschaffen. Das Fenster mit dem Heiligen Gebhard wurde im Jahre 1995 anläßlich des 1000. Todestages des Heiligen auf einer österreichischen 7,50-Schilling-Briefmarke abgebildet (Ausgabe / Ersttag am 06.09.1995).
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