STARTprojekt "Schichten – mögliche Grenzen" erfolgreich eröffnet

Vier Künstlerinnen, vier Interventionen, ein Thema – das STARTprojekt "Schichten – mögliche Grenzen" startete erfolgreich. Es ist Teil der zehn STARTprojekte, die das Bewerbungsbüro zur Kulturhauptstadt Europas "Kultur Perspektiven 2024" dieses Jahr fördert. Eröffnet wurde das Projekt von den vier Künstlerinnen Alice von Alten, Ursula Gaisbauer, Nora Gutwenger und Nadine Hirschauer. Viele Kunst- und Kulturinteressierte kamen und waren von dem Projekt begeistert.

In dem Projekt "Schichten-mögliche Grenzen" experimentieren die Künstlerinnen mit natürlichen und kulturellen Grenzen. Zu sehen noch bis zum 10. August in Feldkirch am Gymnasiumplatz:

Alice von Alten präsentierte ihre Arbeit als erste. Sie sammelte Muschelschalen aus dem Rheindelta. Insgesamt wurden 47 Säcke zu jeweils 8 kg Muscheln ausgestellt. Angespült aus verschiedensten Teilen der Erde, lassen sie an Urlaubsorte denken und können gleichzeitig als Allegorie zeitgenössischen Lebensstils verstanden werden, der stets Flexibilität voraussetzt. Dazu gab es passend einen blauen Drink, der das Wasser und den Sommer repräsentierte. Die Arbeit wird noch bis Ende August in der Gymnasiumgasse 2 in Feldkirch zu bestaunen sein.

Schwellen zwischen Körper und Umwelt
Die anderen drei Interventionen werden bis zum Freitag, den 10. August von einem transparenten Zelt, einem Labor, begleitet. Die Künstlerinnen versuchen Schwellen zwischen Körper und der Umwelt abzutasten. Dabei verwenden sie Materialien, die im Rheintal gesammelt wurden und die sie in ihren Installationen neu anordnen und inszenieren. Nora Gutwenger lässt aus Rasenstücken ein schwarzes Loch entstehen und Ursula Gaisbauer schafft mit Abdrücken in Lehmziegel Momentaufnahmen von Berührungen. Nadine Hirschauer schafft damit die Basis, in der die Künstlerinnen arbeiten und von dem aus eine Bestandsaufnahme des Stadtraums und seiner Schichten gemacht wird. Bei der Vernissage am 9. August 2018 am Gymnasiumplatz werden die Ergebnisse der drei Interventionen präsentiert.

„Ein wirklich schönes Projekt. Man hat gemerkt, wie viel Arbeit dahinter steckt. Ich freue mich schon auf die Vernissage, bei der die Ergebnisse der unterschiedlichen Arbeiten präsentiert werden. Es ist einen Besuch wert!“, so Mitarbeiterin Lisa-Maria Alge.

"Schichten – mögliche Grenzen"
bis 10. August am Gymnasiumplatz, Feldkirch
Vernissage: 9. August, 19 Uhr, Gymnasiumplatz, Feldkirch

Kultur Perspektiven 2024
Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2024
Schubertstraße 2, 6850 Dornbirn
www.kulturperspektiven2024.at

www.facebook.com/kulturperspektiven2024

 

Bilder
Lisa-Maria Alge (Kultur Perspektiven 2024) mit den vier Künstlerinnen Alice von Alten, Nadine Hirschauer, Nora Gutwenger und Ursula Gaisbauer. Foto: Alice von Alten Lisa-Maria Alge (Kultur Perspektiven 2024) mit den vier Künstlerinnen Alice von Alten, Nadine Hirschauer, Nora Gutwenger und Ursula Gaisbauer. Foto: Alice von Alten
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