Umweltjahresprogramm 2017 "Naturvielfalt leben"

Mit insgesamt zehn Veranstaltungen möchte das Umweltjahresprogramm 2017 Wissen und Tipps vermitteln, wie durch eigenes Handeln zum Erhalt der biologischen Vielfalt beigetragen werden kann.

Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass ein kurzgeschnittener Rasen und fremdländische Gehölze, Sträucher und Zierpflanzen zu unserem selbstverständlichen Gartenbild gehören, dass im hauseigenen Teich Goldfische schwimmen, der Parkplatz vor der Haustüre praktischerweise mit Asphalt befestigt ist und beim Haus Dachbodeneinlässe, Ritzen und Fugen für tierische Störenfriede hermetisch verschlossen sind. Immer mehr rüsten wir auch mit nächtlicher Beleuchtung auf und nehmen die „helle Not“ der nachtaktiven Insekten in Kauf. Vermeintlichem Wildwuchs und Unordnung durch Unkräuter oder Schädlinge begegnen wir gerne mit Herbiziden und Pestiziden.

Rückgang der Artenvielfalt vor der eigenen Haustüre
In Summe führen all diese für uns ganz selbstverständlich gewordenen Handlungsweisen zu einem merklichen Rückgang der Artenvielfalt vor unserer eigenen Haustüre. Immer weniger besteht damit die Möglichkeit des Naturerlebens von Pflanzen und Tieren in der Nachbarschaft. Und dies ist, wenn auch oftmals unbewusst, ein Grundbedürfnis des Menschen, weil Entspannung und Wohlbefinden damit verbunden sind.

Auch das Umweltjahresprogramm 2017 will mit dem Aufruf „Naturvielfalt zu leben“ Mut und Lust machen, nicht bloß anderen die Verantwortung für die Arten- und Lebensraumvielfalt zu überlassen, sondern auch im eigenen Gestaltungsbereich zu handeln. Spannende Veranstaltungen übers ganze Jahr verteilt, vermitteln Wissen und zeigen Möglichkeiten und Zusammenhänge auf.

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Bilder
Zehn Veranstaltungen laden dazu ein, Naturvielfalt zu leben. Foto: Dietmar Hollenstein Zehn Veranstaltungen laden dazu ein, Naturvielfalt zu leben. Foto: Dietmar Hollenstein
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