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Johanniterkirche Feldkirch

Im Jahre 1218 forderte der Papst Honorius III. den Grafen Hugo von Montfort auf, sich an einem Kreuzzug zu beteiligen. Der Graf zog es jedoch vor, dem Johanniterorden ein Hospiz zu spenden. Vor sich sieht man die Reste des Kapitelsaales.

Nachdem die Johanniter fortgezogen waren, wurden die Baulichkeiten in eine Kirche umgewandelt; zuerst romanisch, später gotisch - schlussendlich soll sie einmal zu den schönsten Barockkirchen Vorarlbergs gehört haben. Die Napoleonischen Kriege brachten Zerstörung. Aus der Kirche wurde ein Pferdestall oder ein Salzlager. In der Mitte des 19. Jahrhunderts übernahmen die Jesuiten das Gotteshaus. Aus dieser Zeit stammen die drei Altäre.

Vor nunmehr rund 20 Jahren begann das Bundesdenkmalamt mit den Ausgrabungen, denn gesucht wurde das Grab des Grafen Hugo von Montfort. Gefunden wurde es nicht. Sodann blieb die Kirche geschlossen.

Seit zwölf Jahren nun wird sie für die Präsentation künstlerischer Installationen genützt. Ziel von Kuratorin Eva Jakob ist es drei Dinge zu berücksichtigen:

1. Die Würde/Atmosphäre des Raumes
2. Den Blick in die Vergangenheit
3. Die zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung
mit beiden Komponenten.

Ziel ist es zudem bei vier Ausstellungen pro Jahr zwei einheimische und zwei internationale KünstlerInnen zu berücksichtigen.
Im Jahre 2010 konnten bei vier Ausstellungen insgesamt 21.327 BesucherInnen gezählt werden.

 

Nächste Ausstellung:

 JungeVilde  - " Die Welt von morgen"

Das Siegerprojekt eines Jugendwettbewerbs in den Mittelschulen Vorarlbergs.

 

Vernissage: Freitag, 11. November 2011, 20.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 12. November  bis 23. Dezember 2011

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