Wilhelm Stärk

Kompositorisches Schaffen: Opern, Operetten, Orchester-und Kammermusik, Vokalwerke (Chöre, Lieder) Blasmusik, gehobene Unterhaltungsmusik

1913   Wilhelm Stärk wird am 11. April als Beamtensohn in Wien geboren 
1931   Matura am Humanistischen Gymnasium in Wien XIII., Studium der
           Musikwissenschaft an der Universität Wien (Lehrer: Lach,  Orel, 
           Schenk); Privat-Musikunterricht bei Lehrern der Akademie;
           Besuch der Kapellmeisterklasse am Neuen Wiener Konservatorium (Rudolf Nilius) 
1933   Kapellmeisterdiplom; erste Anstellung als Bratschist im Kurorchester Badgastein
1934   Zweiter Kapellmeister und Solorepetitor am Stadttheater Greifswald/Ostsee
1935   Solorepetitor an der Volksoper Berlin (Theater des Westens)
1938   Solorepetitor an der Staatsoper Dresden, Stellvertreter des Chordirektors
           und Bühnenmusikkapellmeisters
1941   Erster Kapellmeister am Landestheater Gotha-Eisenach
1942   Militärdienst
1945   amerikanische und französische Gefangenschaft, Übersiedelung nach Vorarlberg
1946   Übernahme der musikalischen Leitung der Operetten- und
           Opernaufführungen des Vorarlberger Landestheaters
1949   Tätigkeit als Chorleiter und Kapellmeister in Vaduz, sowie als Gastdirigent bis 1976
1950   Musikchef der Vaduzer Operettenbühne, Chorleiter beim Liederkranz Dornbirn bis 1954
1955   Dirigent der Gesellschaft der Musikfreunde
1956   Leitung der Harmoniemusik Vaduz; Leiter der Bregenzer Kurmusik
1958   1. Preis beim Kompositionswettbewerb von Radio Vorarlberg
1960   2. Preis beim Kompositionswettbewerb von Radio Wien;
           Hugo-von-Montfort-Preis der Landeshauptstadt Bregenz für die Ouvertüre „Brigantium“
1962   Ehrengabe für Kunst und Wissenschaft der Vorarlberger Landesregierung
1963   Berufung zum Direktor der Städtischen Musikschule und Leiter des
           Städtischen Orchesters in Dornbirn
1965   Verleihung des Ritterkreuzes zum Verdienstkreuz des Fürsten von Liechtenstein
1967   Verleihung des Titels „Professor“
1988    stirbt Wilhelm Stärk in Dornbirn

Literatur:
Wilhelm Stärk, „Ich war nicht prominent“ Frankfurt 1986; Erich Schneider, Vorarlberger Komponisten unserer Zeit. In: Montfort 33, 1981/3, S.242f

Bilder
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