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Geschichte

Die Anfänge der Stadtbibliothek reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück.

Die Anfänge der Stadtbibliothek Feldkirch reichen mit ihrer Humanistenbibliothek bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück.

Die Humanistenbibliothek ist eine Sammlung von alten Drucken - darunter 68 Inkunabeln, das sind die frühesten Erzeugnisse der Buchdruckerkunst vor 1500. Dazu kommen Handschriften, Handschriftenfragmente, Nachlässe und Vorarlberger Drucke bis 1850. Diese wertvollen Bestände, sowie Stiftungen Feldkircher Bürger aus dem 19. und 20. Jahrhundert, bilden den Grundstock bei der Wiedereröffnung der Bibliothek im Jahre 1978.
Heute besitzt die Stadtbibliothek über 60.000 Bände und führt über 400 laufende Zeitschriften.
Der thematische Schwerpunkt der Bibliothek liegt in den Bereichen Geschichte, Geographie und Heimatkunde des alemannischen Raumes.

Mit der Musiksammlung besitzt die Stadtbibliothek eine umfangreiche Sammlung von gedruckten und handschriftlichen Partituren, Textbüchern und Tonaufzeichnungen von Feldkircher bzw. Vorarlberger Musikern wie Karl Bleyle. 
 
Der Vorgängerbau des heutigen Palais Liechtenstein war von 1658 bis 1697 erzherzogliches Hubamt. Das beim Stadtbrand von 1697 zerstörte Haus gelangte kurz darauf in den Besitz des Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein, der es als sein Amtshaus im barocken Stil neu aufbauen ließ. Das Palais war Verwaltungssitz der 1719 zu einem Reichsfürstentum mit dem Namen Liechtenstein vereinigten Gebiete der reichsunmittelbaren Herrschaft Schellenberg (1699) und der reichsunmittelbaren Grafschaft Vaduz (1712).
 
1774 wurde es von den Fürsten von Liechtenstein verkauft. Es kam zu wiederholtem Besitzwechsel. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zeitweise Brauerei, Gasthaus, Spinnerei und Sitz einer Lesegesellschaft, gelangte das Haus 1848 in den Besitz der Familie Tschavoll, von deren Erben es die Stadt 1967 erwarb.
 
Heute dient das Palais als Ausstellungsgebäude, Heimstätte des Kulturreferates und ist gleichzeitig Sitz der Stadtbibliothek sowie des Stadtarchivs.

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