Angebot des Stadtarchivs
- Führungen durch das Rathaus, speziell für Schulklassen im Rahmen des Heimatkundeunterrichts.
- Beratung der Archivbenutzer in allen stadtgeschichtlichen, heimatkundlichen und genealogischen Fragen.
- Präsentationen bemerkenswerter Archivalien für Gruppen.
- Bereitstellung von historischen Fotos und anderen Archivalien.
- Veranstaltungen von Vorträgen zur Stadtgeschichte in Zusammenarbeit mit der Rheticus-Gesellschaft.
- Artikel zur Stadtgeschichte in „Feldkirch aktuell“.
- Familienforschung :Beratung bei Nachforschungen, zur Verfügung stehen die familienkundliche Kartei von Prof. Gunz sowie in der
- Stadtbibliothek die Mikrofilme aller Vorarlberger Pfarrmatriken.
- Hilfe bei der Suche nach Literatur, Aufsätzen zur Feldkircher Stadtgeschichte.
- Kostenlose Aufarbeitung und Aufbewahrung von Leihgaben.
Literatur über das Stadtarchiv: Christoph Volaucnik, Zur Geschichte des Feldkirher Stadtarchivs.
In: Karl Heinz Burmeister, Alois Niederstätter (Hg.). Archiv und Geschichte. 100 Jahre Vorarlberger Landesarchiv. (=Forschungen zur Geschichte Vorarlbergs 3), Konstanz 1998, S.215-228.
Suchmittel für den Familienforscher im Stadtarchiv:
- Kartei zur Sippenforschung, von Archivar Prof. Gunz
Gunz hat die im Stadtarchiv befindlichen Handschriften wie z.B. urbare durchgesehen und Karteikarten angelegt. Diese enthalten den Eigennamen, eine Notiz zum Beruf, Amt oder Familienstand, den Titel der Handschrift und das Datum. Archivar Edwin Grabher ergänzte die Karteikarte durch die von ihm vergebenen Signaturen.
Diese Handschriften decken den Zeitraum von ca. 1500 bis ins ausgehende 18. Jahrhundert ab.Die zwei wichtigsten und ältesten Bürgerverzeichnisse, die Beichtregister aus den Jahren 1532 und 1587, wie auch spätere Bürgerlisten aus dem 18. Jahrhundert , wurden ebenfalls von Gunz erfasst. Neben Feldkircher Bürgern sind auch Bewohner des Vorderlandes, des Walgaus und des Montafons in den Handschriften erfasst und von Gunz verzeichnet worden. - Urkunden, Personenregister
Das Stadtarchiv verfügt über 1300 Urkunden, die per Regest durch Andreas Ulmer erschlossen wurden. In einem Personenregister sind die Urkundenaussteller, die wichtigsten Personen wie z.B. Käufer und Verkäufer verzeichnet. Es ist dies aber kein vollständiges Register, da die Anstößer bei Grundverkäufen nicht verzeichnet wurden. Besonders interessant für den Familienforscher sind die Ledig- und Freilassungsurkunden. Wollte ein Zuwanderer Feldkircher Bürger werden, hatte sein Heimatort oder sein Gericht ihn ledig zu sprechen. Es finden sich auch die Namen seiner Eltern in der Urkunde. - Ratsprotokolle
Über die Aufnahme in den Bürgerverband entschied der Stadtrat. In den Registern der Ratsprotokolle sind die Bürgeraufnahmen verzeichnet. - Aktenverzeichnisse
Die neuzeitlichen Aktenverzeichnisse haben auch ein Namensverzeichnis, sind aber wegen ihres Alters für Familienforscher weniger interessant. - Verfilmte Matrikeln
Genauso wie das Landesarchiv verfügt auch die Stadtbibliothek über eine komplette Sammlung von der verfilmten Matrikelbücher Vorarlbergs. Es empfiehlt sich vor Benützung des Lesegerätes sich in der Stadtbibliothek anzumelden.
