Vorbereitungen für Planungsvergaben laufen
Beim Montforthaus selbst laufen derzeit die Vorbereitungen für die Planungsvergaben. Europaweit wurden Ausschreibungen für die Leistungen der Heizungs-, Klima-, Lüftungs-, Sanitär- sowie für die Tragwerksplanung durchgeführt. Das Verhandlungsverfahren für die Elektroplanung läuft ebenfalls. Weitere Vergaben betreffen die Elektroakustik, den Brandschutz, die Bau- und Raumakustik sowie das Kostencontrolling. Für die gastronomische Organisation des Montforthauses, dazu gehört auch das Dachcafé, ist ein Gastronomiekonzept in Ausarbeitung. Weiters sind Planungsüberlegungen zur Frage der Energieerzeugung im Montforthaus und einer allfälligen Energiezentrale, als Ersatz für die bestehende Energieversorgung im Umfeld des Montforthauses, im Gange.
Nächste Schritte
Im Laufe des Jahres, wenn das Planerteam aus den erwähnten Fachbereichen fertig zusammengestellt ist, und der Wettbewerbsentwurf in eine Entwurfsplanung übergeführt wird, können weitere Details, wie die Materialisierung und das Raumangebot, konkretisiert werden. Um die Bevölkerung und alle Betroffenen dann über die weiteren Planungsfortschritte informieren zu können, sollen geeignete Räumlichkeiten geschaffen werden, um unabhängig vom bestehenden Gebäude laufende Informationen zum Projektfortschritt und später auch zum Baufortschritt vermitteln zu können.
Derzeit steht die Stadt Feldkirch auch noch mit einem Nachbarn des Montforthauses, dem Hotel Holiday Inn, beziehungsweise dem Tiefgaragenbetreiber, betreffend der Prüfung einer gemeinsamen Tiefgaragenzufahrt in Kontakt. Zur Verbesserung der Einfahrtsituation in die Tiefgarage des Illparks liegen eine Machbarkeitsstudie und eine Grobkostenschätzung vor, die derzeit mit den Eigentümern der Tiefgarage und der Tiefgaragenbetreiberin beraten wird.
Architekturplanung vergeben
Bereits im Vorfeld wurde mit den Architekten im Zuge eines Verhandlungsgespräches über wichtige Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel der Umfang und die Höhe der Planungsleistungen diskutiert und Instrumente zur genauen Kostenkontrolle definiert.
Zu den Planungsleistungen zählen Arbeiten wie die Abbrucharbeiten des bestehenden Montforthauses, der Neubau, das geplante Dachcafé sowie die Tiefgarage im zweiten Untergeschoss. Ausgeschlossen aus diesen Leistungen sind vorerst die Planungen für die Außenanlagen. Die Leistungen der Vergabe belaufen sich auf die Höhe von 1,5 Millionen Euro.
Spatenstich 2012
Im laufenden Prozess soll selbstverständlich auch weiterhin der Informationsaustausch mit der Bevölkerung, mit Anrainern, Geschäftsleuten und NutzerInnen des Montforthauses gewährleistet sein. Für die planmäßige Umsetzung und perfekte Vorbereitung des Projekts bis zum Baubeginn sind noch viele weitere Planungsschritte notwendig. Dazu zählen auch behördliche Verfahren, Ausschreibungen, Vergaben und politische Beschlüsse. Als nächster Schritt wird die Vergabe der Planungsleistungen für die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen erfolgen. Trotz der umfangreichen Vorbereitungen bis zum Baubeginn wird 2012 begonnen werden.
Zeitplan

Rückblick
Am 3. Juli 2007 hat die Stadtvertretung einstimmig den notwendigen Neubau des Montforthaus beschlossen. Ebenfalls einstimmig fiel im September 2008 die Entscheidung im Architekturwettbewerb für die Planungsgemeinschaft Hascher-Jehle (Berlin) und Mitiska-Wäger (Bludenz) aus.
In der Stadtvertretungssitzung im März 2009 wurde der nächste große Schritt für die Realisierung des neuen Kultur-, Kongress- und Veranstaltungszentrums gesetzt: Die vertraglichen Bedingungen sind geklärt und die endgültige Vergabe der Planungsarbeiten ist an die siegreiche Planungsgemeinschaft ergangen. Vorab haben sowohl der Planungs- und Hochbauausschuss als auch die Werkstattgruppe der Stadtvertretung eine entsprechende Empfehlung abgegeben.
